Ich möchte mit diesem Beitrag alle, in der Praxis Beschäftigten, ansprechen: Praxisinhaber*innen, Mitarbeiter*innen, Kolleg*innen.
Definition
Ein Smartphone ist ein „geniales Telefon“ mit vielen Funktionen und Möglichkeiten. Es ist mit
einem kleinen Computer vergleichbar, den man immer bei sich hat. Die gängigsten
Betriebssysteme sind iOS und Android.
Warum/Wofür
Grundsätzliches
Smartphones haben die Kommunikation revolutioniert. Durch die Vielzahl an Möglichkeiten ist es
einfacher geworden, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und Verbindungen
aufrechtzuerhalten. Der andere ist nur einen „Klick“ entfernt. Wir legen Social-Media-Konten an
und lassen andere Menschen an unserem Leben teilhaben. Das macht uns natürlich sichtbarer
und sorgt auch für Unruhe im Leben, denn wer sich zeigt, muss mit Reaktionen rechnen.
Aus vielerlei Gründen ist eine Debatte über eine Altersbeschränkung bei der Nutzung von Social Media entbrannt. Außerdem wird gerade darüber diskutiert, ob es sinnvoll wäre, Smartphones im Unterricht zu verbieten. Wenn über Verbote gesprochen wird, muss es negative Entwicklungen in den genannten Bereichen geben.
Mein Smartphone ist ein fester Bestandteil meines Lebens. Es ist sehr praktisch und ermöglicht mir die Ausführung sinnvoller Aktionen. Allerdings möchte ich sensibilisieren und dafür werben, Abstand von ständiger Erreichbarkeit zu nehmen.
Reflexion
Tipps
Theorie vs. Praxis
Es ist nicht gern gesehen, wenn das Smartphone während der Arbeitszeit in der Hosentasche
mitgeführt wird. Ich habe Situationen erlebt, in denen Kolleg*innen an mir vorbeigingen und dabei
Videos schauten oder Sprachnachrichten verfassten. Für mich ist das ein „No-Go“, während der
Arbeitszeit. Meiner Meinung nach ist sich die Mehrheit der Menschen gar nicht bewusst, wie oft
sie ihr Smartphone während der Arbeitszeit nutzen. Das erfolgt „automatisch“. Niemand denkt:
„Ich schaue jetzt mal, ob ich Nachrichten oder Anrufe erhalten habe.“ Nein, der Griff geht in
regelmäßigen Abständen impulsiv in Richtung Hosentasche. Und genau das ist das Gefährliche
daran, denn ich erkenne darin a) fehlende Impulskontrolle und b) unbewusstes Handeln.
Fazit
Sie entscheiden, wie groß der Einfluss Ihres Endgeräts sein soll! Wirklich?
Ich bin der Meinung, dass man sich diesem Sog nur schwer entziehen kann. Das kann ich an
meinem eigenen Verhalten gut erkennen. Zweifellos entsteht eine Abhängigkeit, wenn
Impulskontrolle nicht gelebt wird.
Ich habe meist junge Menschen getroffen, die sich selbst „Off-Zeiten“ verordneten und dann
festgestellt haben, dass es ihnen mental besser ging.
Das bedeutet: Bewusstes Verzichten und Impulskontrolle in Bezug auf digitale Medien
schützen vor kognitiver Überforderung und sorgen für mentale Entspannung.
Frage: Haben Sie ein Smartphone, oder hat das Smartphone Sie?
Zu guter Letzt
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich entspannter arbeite und weniger Fehler mache, wenn
ich mein privates Smartphone nicht direkt am Arbeitsplatz habe.
Ich sehe einen Zusammenhang zwischen dem Umgang mit dem Smartphone, den damit
verbundenen Nebenschauplätzen und sogenannten Zeitfressern am Arbeitsplatz einerseits und
dem wachsenden Aufkommen psychischer Erkrankungen, Überforderungen und höheren
Fehlerquoten andererseits. Effizientes Arbeiten ist mit dem Smartphone und 24/7-Erreichbarkeit
nicht möglich. Ich halte es für gesünder, Arbeitszeit und private Zeit zu trennen. Dadurch entsteht
auf den jeweiligen Gebieten eine bessere Übersicht und kein Gefühl der Überforderung.